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Zartes Wildgemüse an der Erpe

Erpeausflug zum 1. Mai

Ein schöner Ausflug ist zum Anfang der Erpe nach Hoppegarten. Dort hält die S-Bahn und nicht weit entfernt ist der Bach. Der Weg an der Erpe bis Friedrichshagen ist abwechslungsreich. Es können so Kräuter mit unterschiedlichen Vorlieben zum Standort besichtigt werden. Es geht los mit einem Erlenwald. Dann kommt eine Feuchtwiese, der Park Dahlwitz einst von Lenné angelegt, schafft immer neue Blickachsen durch eine hüglige Landschaft, dann wieder Buchenwald und Feuchtwiese. Die Erpe vergrößert sich vom Bach bis zu einem kleinen Fluss, der sich durch die Gärten von Friedrichshagen schlängelt. Es sind gute vier Stunden Fußweg für Erwachsene, mit Kind eine Tagestour. Beinwell und Schaumkraut blühen als erste auf der Feuchtwiese. Auf trockenen Wiesen stehen Brennessel, Labkraut, Giersch und Wegerich-Arten, das sind gute Zutaten für eine Suppe, ein bißchen Sahne rundet das Ganze ab.

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Beinwell blüht auf den nassen Wiesen an der Erpe.

Das erste Veilchen

23. März in Berlin Hirschgarten das erste Waldveilchen gegessen! Viola ordorata
Wir haben die Blütenblätter gegessen und sie schmecken nach Erdbeeren. Die Erdbeeren sind noch nicht so weit. Das Veilchen schmeckt so süß. Es schaut uns aus dem Laub des Vorjahres an.

Waldveilchen / Viola Ordorata

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Veilchen sind unter dem Laub miteinander verbunden. Sie bilden Triebe, die unterirdisch verlaufen. Die Blätter sind glatt und hell grün.

Vogelmiere gefunden, aber nicht gegessen. Stellaria media
Sie waren am Wegesrand zu finden. Die kleinen weißen Sterne blitzen auf dem Boden ins Auge. Sie sind kleine Blüten und haben eine große Leuchtkraft im Laub. Sie ist essbar. Das nächste Mal kosten wir, wenn  kein Hundekot daneben liegt.

Wald-Erdbeere zeigt sich mit Blättern aus dem Laub. Fragaria vesca
Wir freuen uns auf die kleinen Erdbeeren, die sind gesund.